Herzinsuffizienz

Was versteht man unter einer Herzinsuffizienz?

 

Die Herzinsuffizienz kann man auch als Herzmuskelschwäche bezeichnen. Das geschwächte Herz ist nicht mehr in der Lage, das Blut in ausreichender Menge weiter zu pumpen. Als Folge werden die Organe und das Gewebe schlechter durchblutet. Das Herz besteht aus der rechten und aus der linken Herzhälfte. Mit der linken Herzhälfte pumpt das Herz das Blut in den Körperkreislauf, d.h. zu wichtigen Organen wie die Nieren, Leber oder das Gehirn. Die rechte Herzhälfte pumpt das Blut in die Lunge. Je nachdem welche Herzhälfte geschwächt ist, spricht man entweder von einer Rechts- oder Linksinsuffizienz. Sind beide Hälften betroffen, wird die Herzschwäche als Globalinsuffizienz bezeichnet.

 

 

Welche Ursachen hat eine Herzinsuffizienz?

 

Ursachen, die den Herzmuskel auf Dauer schädigen, können vom Herzen selber, vom Blutgefäßsystem oder anderen Organen ausgehen.

 

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Herzkranzgefäßerkrankung
  • Bluthochdruck
  • Krankheiten, die den Herzmuskel oder die Herzklappen direkt angreifen (z.B. Entzündungen)

 

Woran erkennt man eine Herzmuskelschwäche?

 

Je nach Schweregrad und Art der Herzinsuffizienz können unterschiedliche Beschwerden auftreten, z.B.:

  • Atemnot bei körperlichen Belastungen (im fortgeschrittenen Stadium auch bereits in Ruhe)
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Vermehrtes Wasserlassen in der Nacht
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Es können zudem Herzrhythmusstörungen auftreten