Wie entsteht Krebs?

Aufgrund einer Veränderung der Gene durch eine Mutation kommt es zu einer Verfälschung der Gene, die nicht mehr repariert werden kann. Einerseits können diese Veränderungen erblich bedingt sein. Dieser "familiäre Krebs" tritt eher selten in fünf bis zehn Prozent der Fälle auf. Andererseits können auch äußere Einflüsse zum Entarten der Zellen führen indem sie eine Mutation der Gene begünstigen oder eine vererbte Veranlagung verstärken.

 

Wichtige Faktoren sind:

  • UV-Licht oder Röntgenstrahlung, beispielsweise von der natürlichen Quelle Sonne oder in Solarien,
  • der Umgang mit chemischen Giftstoffen wie Asbest, Benzol, Radon oder Arsensäure,
  • eine ungesunde Lebensweise mit falscher Ernährung, Übergewicht, übermäßigem Alkoholkonsum oder Bewegungsmangel,
  • Tabakkonsum,
  • bestimmte Infektionen, z.B. der Hepatitis-B-Virus oder Humane Pappilomviren.

Durch die Vermeidung dieser bekannten Risikofaktoren lässt sich in vielen Fällen eine Krebserkrankung vermeiden, allerdings sollten Sie beachten, dass sie die Krebsentstehung bloß begünstigen und dass es keinen verlässlichen Schutz gegen Krebs gibt.

 

Warnsingnale

 

Entscheidend für eine Heilung oder für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt wird. Die meisten Krebsformen bereiten allerdings im Frühstadium keine oder nur leichte Symptome. Es gibt aber einige Warnsingale, die nicht zwangsläufig  Krebs bedeuten müssen, die aber vorsichtshalber vom Arzt untersucht werden sollten, wenn sie länger anhalten:

  • ungewöhnliche Schwellungen der Haut, der Schleimhaut oder in Weichteilen,
  • vergrößerte Lymphknoten,
  • Appetitlosigkeit und unerklärliche Gewichtsabnahme,
  • auffällige Veränderungen von Muttermalen und Leberflecken (Form, Farbe und Größe)
  • Veränderungen des Stuhlgangs (Blut im Stuhl, abwechselnde Verstopfung oder Durchfall)
  • Wunden, die nicht richtig heilen,
  • Beschwerden beim Wasserlassen (auch Blut im Urin)
  • langanhaltende Beschwerden wie Husten, Heiserkeit, Erbrechen oder Völlegefühl

Wichtig ist, länger anhaltende Warnsignale von seinem Arzt untersuchen zu lassen und regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen, denn der Sieg über die Krankheit hängt im Wesentlichen davon ab, in welchem Stadium das Krebsgeschwür entdeckt wird.